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DigiFlavor Drop Solo RDA

  • Drop Solo RDA by DigiFlavor


    Der erste Drop RDA von DigiFlavor war ein voller Erfolg, da er durch ein sehr einfaches Deck, eine gut einstellbare Airflow und einen richtig guten Geschmack, viele Dampfer überzeugen konnte.

    Nun bringt Digiflavor seinen kleinen Bruder auf den Markt, welcher natürlich große Ähnlichkeiten hat, aber sich auch in wesentlichen Details unterscheidet.

    Der Lieferumfang

    Bevor wir uns den Tröpfel-/Squonk-Verdampfer genauer anschauen, betrachten wir zunächst einmal wie der Drop Solo RDA geliefert wird:

    Der Drop Solo RDA kommt in einer Schachtel aus Pappe, auf deren Vorderseite ein Sichtfenster eingelassen wurde, welches direkt den ersten Blick auf den RDA gewährt. Neben dem RDA, der mit einem "normalen" Pluspol-Pin und einem 810er-DripTip versehen ist, kommen noch folgende Inhalte in der Verpackung mit:

    • Zweite Topcap aus durchsichtigem Plastik, inkl. passendem Beauty-Ring

    • Mehrsprachige Anleitung (unter anderem in Deutsch)

    • Ersatzteiltütchen mit 510er-Adapter, Schraubenzieher-Tool, Squonk-Pin, allen O-Ringen in doppelter Ausführung und Ersatzschrauben

    • Ersatzteiltütchen mit 2 Fused-Claptons (leider ohne Materialangabe) und Inbusschlussel
    • Garantie-Karte, Registrierungskarte und einem Kärtchen mit Infos zum Hersteller

    Alles in Allem liefert DigiFlavor alles an Zubehör mit, was man sich wünschen kann.

    Der Drop Solo RDA

    Der Drop Solo RDA ist ein 22mm Tröpfel-/Squonk-RDA, mit einem reinen Single-Coil Deck. Nachdem ich den RDA ausgepackt habe, habe ich direkt den normalen Plupol-Pin rausgeschraubt und den Squonk-Pin installiert. Warum? Weil es erstens keinen grundsätzlich keinen Unterschied macht, wenn man einen RDA testet und weil ein Single-Coil-RDA auf Akkuträgern mit einem einzelnen Akku erfahrungsgemäß gut funktionieren. Nach Entfernen des Pluspol-Pins löst sich innerhalb des Decks der Pluspol-Post des Decks und lässt direkt sehen, wie weit man den RDA (bspw. zum Reinigen) auseinanderbauen kann.

    Die Airflow ist identisch mit der Airflow des großen Bruders, welche sich in den gleichen Stufen einstellen lässt. Insgesamt baut sich die Airflow aus 10 einzelnen Löchern auf. Die oberste Reihe besteht aus 4 Löchern und die darunterliegenden 3 Reihen aus jeweils 2 Löchern. Die unteren 2er-Reihen befinden sich zentriert unter der obersten Reihe. Wenn man die Airflow von komplett offen schließt, so wird zunächst die obere Reihe verschlossen. Danach schließen sich nacheinander die unteren 3 Reihen nacheinander, so dass man die Airflow sehr fein einstellen kann. Die Coil wird von beiden Seiten mit Luft beströmt und die Änderungen der Airflow-Einstellung wirken sich synchron auf beiden Seiten aus.


    Das Wickeldeck ist fast identisch mit dem Deck des ersten Drop-RDAs und es wurden lediglich die Posts auf einer Seite weggelassen. Der installierte Squonk-Pin ragt ein Stück über den Boden des Decks heraus, was ich als leidenschaftlicher Squonker begrüße, da so etwas Liquid im Deck bleibt, nachdem der Unterdruck in der Flasche das restliche Liquid in die Flasche zurücksaugt hat.









    Die Installation der Coil ist sehr einfach gestaltet, wie auch schon beim ersten Drop: Schrauben lösen, Coil hineinsetzen, Coil-Enden kürzen, Schrauben festziehen und anschließend die Coil etwas mittig positionieren. Fertig.


    Die Verlegung der Watte ist ähnlich einfach: Coil bewatten, Enden kürzen (Achtung der Drop braucht länge Watte-Enden. Ich orientiere mich beim Kürzen am unteren der Beiden O-Ringe, welche die TopCap auf der Base halten). Watte befeuchten und dann kann es schon losgehen.



        

    Geschmackstest und Fazit

    Der Drop Solo RDA liefert einen sehr guten bis hervorragenden Geschmack für seine Bauart als Single-Coil RDA. Die einzelnen Nuancen meiner Liquids kommen sehr gut zur Geltung mit den mitgelieferten 0,2 Ohm Coils. Wie auf den Bildern zu sehen, nutze ich den Drop Solo sehr gerne auf dem Recurve Sqounk Mod, einem halbmechanischen Mod mit einem Akku und hier drauf macht der RDA richtig Laune. Die Airflow ist nicht turbulent und mit den unteren 4 Löchern geöffnet erfüllt er für mich genau das Zuggefühl, dass ich bei so einem Setup haben möchte.

    Der Drop Solo ist definitiv einer meiner besten Single Coil RDAs und er wird mir sicher lange Freude bereiten.

    Ich würde diesen RDA ohne zu Zögern jedem weiterempfehlen, der einen geschmacklich hervorragenden Single Coil RDA sucht.

    Zu haben ist der Drop Solo in Deutschland für um die 35€ und in China für ungefähr 20€. Beide Preise finde ich mehr als angebracht und definitiv ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

    Positiv

    • Angenehme und gut einstellbare Airflow
    • Einfaches Wickeldeck
    • hervorragender Geschmack
    • Preis- / Leistungsverhältnis

    Negativ

    • -

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