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Joyetech Ego AIO 10th Anniversary Edition


  • Joyetech Ego AIO 10th Anniversary Limited Edition



    Joyetech bringt (mal wieder) eine Version der Ego heraus. Was in diesem Fall neu ist und warum, oder warum auch nicht man sie sich kaufen sollte, kann sich in folgendem Bericht nachlesen lassen.


    Das Übliche verdächtige: Verpackung und Lieferumfang:











    Die Verpackung der Ego ist gelinde gesagt nichts besonderes. Auf der Umverpackung befinden sich nebst Bildern und den Prüfsiegeln wie gewohnt der Lieferumfang, ein Authentifikationscode und Angaben zum Hersteller. Nicht mehr und nicht weniger ist der aktuelle goldene Standard für E-Zigarettenprodukte.
    Auf den ersten Blick fällt sofort die Optik der AIO auf, dazu aber später mehr.


    Lieferumfang: Das Gerät samt 2 Coils (0,6Ohm), einem transparenten Ersatz-DripTip und Kabel. Zusätzlich gibt es eine Silikonkappe als Staubschutz für DripTips.
    Selbstverständlich liegt auch ein Benutzerhandbuch bei. Garantiekarte und Sicherheitshinweise sind ebenfalls dabei.


    Soweit ist der Lieferumfang ebenfalls ziemlich Standard. Was mir persönlich gefällt ist das zweite DripTip und die Kappe dazu. Das ist nicht selbstverständlich, jedoch Joyetech-typisch.
    Man benötigt es nicht, ist aber ein willkommenes Gimmick.


    Das AIO-Gerät

    Farbe/n: Die Limited Edition gibt es in 3 verschiedenen Farben. Weiß-rot, schwarz und grau (als silber beschrieben). Die Auswahl ist also beschränkt, was bei einer Limited Edition meiner Meinung nach auch so sein sollte.

    Größe: Wer das klassische Ego AIO Starterkit kennt, kennt auch das Format von diesem. 1,9cm im Durchmesser und knapp 12cm Höhe sind sehr kompakt und passen in jede Hosentasche.

    Das gefällt mir persönlich ziemlich gut. Ich habe zwar recht lange, dünne Hände, aber kann den Stick dennoch sicher halten ohne meine Hände verknoten zu müssen.


    Des Weiteren ist das Design gleich geblieben. Die Coils werden in die TopCap geschraubt, welche kindersicher auf den Stick geschraubt wird. Super einfach und unfehlbar.

    Der Tank fasst bis zu 2 ml. und hat ausreichend große Glaseinfassungen um den Liquidstand abzulesen.
    Verbaut ist wie bekannt ein 1500 mAh Akku mit maximal 25 Watt Leistungsabgabe. Dieser hat mich über die vergangenen Tage nicht enttäuscht. 3 Tanks sind gedampft und es läuft.


    Das Dampfen


    Das AIO benutzt die von Joyetech bekannten BF SS316 Coils, welche in 0,5 Ohm, 0,6 Ohm und 1 Ohm verfügbar sind.
    Ist die gewünschte Coil gefunden, muss man sie wie bereits erwähnt in die TopCap schrauben.
    Interessant ist, dass der Tank gefüllt und die Coil danach darin eingetaucht wird. Der Druck auf den Pol am Boden verdrängt das Liquid zur Seite. Dabei sollte an darauf achten, dass man nicht zu viel Liquid einfüllt, da es sonst an der TopCap austritt.

    Ein paar Minuten gewartet und es kann losgehen. Die Airflow, welche ebenfalls an der TopCap liegt lässt sich durch drehen des Rings verstellen. Wenn der Pfeil am Ring mit dem Punkt übereinstimmt ist die Airflow offen. Dabei ist zu beachten, dass es dennoch einen nicht unwesentlichen Zugwiderstand gibt (0,6 Ohm Coil). Steht der Pfeil in einem 90 Grad Winkel zum Punkt, ist die Airflow komplett geschlossen. Sie lässt sich komplett drehen und ist stufenlos verstellbar.


    Als ich die Ego das erste mal getestet habe, war ich leicht überrascht. Der Geschmack ist natürlich nicht der allerbeste, jedoch kommt er gut herüber. Mit einem Cleito, Crown 3 etc. kann er nicht mithalten. Als günstige Alternative finde ich es jedoch gut.

    Die Wolkenbildung ist entsprechend den maximalen 25 Watt nicht übermächtig. Für ein solch kompaktes Gerät jedoch angemessen. Man kann unter Umständen auch Stealth-Dampfen.

    Ich nutze ausschließlich Liquid mit 70/30 VG/PG. Das verursacht bei langen Zügen (>5 sek etwa) manchmal etwas Nachflussprobleme, da die Löcher an den Coils nicht sehr groß sind.


    Übersicht und Fazit:

    Hier noch einmal eine Übersicht aller wesentlichen Dinge.


    Maße: 2x12cm

    - Auslaufsicheres Design

    - DripTip mit Spirale

    - LED-Beleuchtung in 6 Farben/aus

    - 2ml Tank mit Max. Auffüllinie

    - weit verbreitete Coils

    - ordentlicher Geschmack

    - passables Durchhaltevermögen


    Es gibt noch ein paar Kritikpunkte meinerseits. Zum einen wird beworben, dass die Ego DL/DTL (direct-lung/direct-to-lung) fähig ist. Das finde ich aufgrund des hohen Zugwiderstandes (0,6 Ohm) zumindest bei diesen Coils nicht ganz richtig. Natürlich funktioniert es, für meine Verhältnisse würde ich das aber nicht direkt dort einordnen.

    Des Weiteren ist der Pol im Tank etwas erhöht. Das bedeutet, dass man den Tank wirklich nie leer bekommt. Bei anderen Fertigcoilern ist das ebenfalls so (bsp. Aspire Cleito), allerdings schafft man es dort das Liquid oftmals zu 99% vom Boden des Tanks mit den Liquidlöchern des Verdampfers aufzunehmen. Hier ist das nicht der Fall.

    Die letzte Sache ist der Akku. Man kann ihn leider nicht austauschen, ABER......


    womit wir zu einem sehr wichtigen Punkt kommen: Das Gerät, wie gesehen, kostet neu unter 30€ mit allem beschriebenen. Für diesen Preis muss man auf das ein oder andere Feature verzichten können. Es gibt ein anderes Modell, die Ego AIO Pro C, welche wechselbare 18650 Akkus unterstützt. Diese ist für etwa den gleichen Preis zu haben, jedoch ohne Akku.
    Es ist also durchaus vorstellbar, dass es ähnliche Modelle mit solchen Gimmicks in Zukunft kommen werden. Eventuell auch als Limited Edition.


    Um einen Abschluss zu finden:

    Ich finde das Gerät für diesen Preis gelungen. Ich denke, ich habe ausführlich beschrieben warum. Für Fans der Firma Joyetech oder Sammler (oder beide) ist die Ego AIO in der 10th Anniversary Edition durchaus empfehlenswert.

    Ebenfalls empfehlen kann man das Set einem Einsteiger/Umsteiger. Es ist leicht zu bedienen und als kleiner, günstiger Start in die Dampferwelt durchaus geeignet. Bei Gefallen und rapidem HabenWillVirus ist es auf keinen Fall schade um das Geld, denn ein Zweitgerät ist immer praktisch. Für Unterwegs werde ich sie mir auf jeden Fall mit einstecken, braucht ja schließlich nicht mehr Platz als eine Flasche Liquid.




    Ich hoffe, ich konnte mit meinem Bericht ein gutes Bild von der Ego AIO in der 10th Anniversary Edition vermitteln. Falls es dennoch Unklarheiten geben sollte, darf die Kommentarfunktion hier im Forum sehr gern genutzt werden. Ich werde helfen, wo ich kann.


    Saaimen

    Positiv

    • Design/Optik
    • Einfachheit bzw. Bedienbarkeit
    • Preis/Leistung

    Negativ

    • Fest verbauter Akku
    • Tank nie "clean"

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