BALROG 7.0 Update Release von UD

Klein, hübsch, genau, zuverlässig, hochwertig und leicht zu bedienen!


Eigentlich war ich immer von der Qualität des chinesischen Herstellers UD (Zhuhai Youde Technology Co., Ltd. – Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.) mit ihren Verdampfern überzeugt, umso mehr war ich erfreut, dass UD mit einer 18650er Box in den hart umkämpften Markt der 70 Watt TC-Boxen eingestiegen ist. So, nun liegt sie also vor mir, die nagelneue BALROG 7.0 Box in der Update Release mit sehr beeindruckenden Daten:


  • Single 18650er Akku
  • Höhe: 78 mm
    Tiefe: 38 mm
    Breite: 23 mm
  • Gewicht: ohne Akku: 129 g
    mit Akku (Samsung 30Q): 174 g
  • Ausgangsleistung: 5 – 70 Watt
  • Ausgangsspannung: 1 – 8,5 V
  • Betriebsarten: VW, TC (Nickel200, Titan und SS316L), TCR (5 Profile)
  • Widerstandsbereich Power-Mode: 0,2 – 3.0 Ohm (laut Herstellerbeschreibung)
  • Widerstandsbereich TC-Mode: 0,1 – 1 Ohm (Ni200 und Titan)
    0,2 – 3 Ohm (SS316L) – zumindest laut Betriebsanleitung
  • Temperaturbereich: 200°F - 600°F, 100°C - 300
  • Unterstützte TC-Drähte: Nickel200, Titan, Edelstahl und TCR (5 Profile) zur manuellen Einstellung des Temperaturkoeffizienten
  • Magnetischer Batteriedeckel
  • Aufschraubbare Umhängeschlaufe
  • Materialien: Edelstahl, Zinklegierung und Messing
  • Gefederter 510er Anschluss aus Messing
  • Kondensatring aus Edelstahl / Watte
  • Micro-USB zum Laden
  • Pass Through während des Ladevorganges
  • Akkuverpolungsschutz
  • Kurzschlussschutz
  • Sehr ergonomisch geformtes Gehäuse
  • Erhältliche Farben: weiß, schwarz und rot (zumindest derzeit)


Bei meinen Recherchen im Netz, tauchten oftmals ältere Batches der Box auf, denen einige Features schlichtweg fehlen. Das sind beispielsweise Edelstahl als TC-Draht, TCR Profile und das Akkuband zur leichteren Entfernung des Akkus. Ich beschreibe hier die aktuelle Version der Balrog-Box, deshalb beim Kauf darauf achten – derzeit ist kein Update möglich!


Geliefert wird das schmucke Teil in einer schwarz-roten Verpackung, die folgenden Inhalt vorweist:


  • Die Balrog-Box selbst
  • USB-Ladekabel
  • 3 Ersatz-Watteringe für die Liquidauffangvorrichtung
  • Aufschraubbares Umhängeband
  • Ausführliche, englischsprachige Anleitung


Auf der Rückseite der Verpackung befindet sich auch der mittlerweile obligatorische Echtheitscheck zum Aufrubbeln („Scratch and Check“).


Gehäuseoberseite:

Beginnen wir mal die Betrachtung des Mod am 510er-Anschluss. Bereits hier begegnet uns die erste Innovation von UD, die ich so noch nie gesehen habe. Unter der schraubbaren Top-Cap des 510er Anschluss befindet sich ein Wattering, der Kondensat bzw. überschüssiges Liquid auffängt. Dieser Ring besitzt ein Linksgewinde, wodurch verhindert wird, dass sich dieser beim Abschrauben des Verdampfers mit löst. Also, da hat wer mitgedacht. Dem Set liegen noch 3 Ersatz-Watteringe bei, es dürfte aber kein Problem sein, diese mit etwas Muji-Watte zu ersetzen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Der 510er Anschluss selbst besteht aus Edelstahl. Der Pluspol ist aus Messing und er ist ausreichend stramm gefedert, damit eine gute, sichere und widerstandsarme Verbindung zum Verdampfer hin ermöglicht wird.


Weiters befindet sich an der Oberseite ein Edelstahlgewinde, in welches das Umhängeband eingeschraubt werden kann.


Gehäuseunterseite:

Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Es befinden sich 5 sternförmig angeordnete Lüftungs- bzw. Entgasungslöcher, durch die die Gase eines eventuell defekten Akkus entweichen können. Da diese Löcher jedoch nicht auf Höhe des Akkufachs sondern unterhalb der Elektronik liegen, werden sie wohl auch zur Belüftung und Kühlung verwendet. Unter anderem sind auch das CE-Zeichen und das Firmenlogo aufgedruckt.


Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Gehäusefront (Bedienseite):

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

1 Kondensring

2 Feuertaster

3 OLED-Display

4 + Taste

5 - Taste

6 Micro-USB Anschluss


Zuerst fällt einmal der Feuertaster auf, der auf Grund seiner Form aus der Masse der üblichen Boxen-Designs herausragt. Der Taster ist recht groß und ragt sogar in die Seitenteile der Box hinein. Er ist durchgängig aus einer Zinklegierung gefertigt, wie auch der Rest des Gehäuses. An der eigentlichen Feuertastenerhebung ist ein Flammensymbol eingeprägt. Wirklich tolle Idee von UD. Der Taster verfügt über einen angenehmen Druckpunkt und bestätigt ein Betätigen mit einem deutlichen, aber nicht störenden Klick.


Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Darunter befindet sich das zweizeilige OLED-Display. Wirklich groß ist es nicht, dafür aber recht hell und gut ablesbar – auch Outdoor. Folgende Informationen werden dargestellt:


Im TC-Mode:

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

1 Grafische Akkustandsanzeige

2 Temperatureinstellung

3 Temperatureinheit

4 Eingestellte TC-Drahtsorte: Ni - Nickel200

Ti - Titan

S - Edelstahl SS316L

1 bis 5 - TCR Profil 1 bis 5

5 Widerstandsanzeige in Ohm, 2 Kommastellen

6 Spannungsanzeige in Volt, 2 Kommastellen

7 Leistung in Watt

Im Power-Mode:

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

1 Grafische Akkustandsanzeige

2 Widerstandsanzeige in Ohm, 2 Kommastellen

3 Spannungsanzeige in Volt, 2 Kommastellen

4 Eingestellter Modus („P“ für Power)

5 Leistung in Watt


Unterhalb des Displays sind vertikal die + und – Taste angeordnet. Diese sind aus Edelstahl und verfügen über einen sehr angenehmen Druckpunkt. Zu guter Letzt schließt darunter die Micro-USB-Buchse am Ende die Gehäusefront ab. Sie wird lediglich zum Laden des Akkus verwendet und lässt einen Ladestrom von 1 Ampere zu. Ein Update der Elektronik ist nicht vorgesehen bzw. möglich.


Gehäuserückseite (Akkudeckel):

Der Akkudeckel ist nach oben hin leicht geschwungen, wodurch nicht nur die stylische Linienführung der Box verstärkt wird, sondern damit wird die Balrog zu einem richtigen Handschmeichler.


Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.



Gehalten wird der Akkudeckel durch insgesamt 4 Neodymmagnete, die sich jeweils an der Ober- und Unterseite befinden. Diese geben dem Deckel ausreichend Halt. Da kann man schütteln, wie man will – da klappert nichts. Wie der Rest der Box macht alles einen sehr durchdachten und soliden Eindruck.


Im Akkuschacht selber ist ein starkes Gewebeband angebracht, wodurch ein Entfernen des Akkus enorm erleichtert wird. Beim Einlegen des Akkus nicht vergessen, dieses Band unter den Akku zu legen, sonst hilft es logischerweise nichts.


Die Box besitzt einen gefederten Pluspol, der wohlgemerkt am Gehäuseboden angebracht ist. Dies sollte man ein wenig beachten, da bei so vielen Boxen normalerweise der – Pol gefedert ist und an dieser Stelle sitzt. Die Polmarkierung im Akkuschacht sollte man deshalb tunlichst beachten. Passieren kann jedoch bei einer versehentlichen Verpolung nichts. Diesbezüglich besitzt die Box eine Schutzschaltung und ist somit vor Beschädigungen geschützt.


Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Menüführung:

Ein- bzw. ausgeschaltet wird die Balrog-Box wie üblich mit einem 5-fach Klick der Feuertaste innerhalb ca. 2 Sekunden. Begrüßt wird man mit einem „UD Box“. Was mir jedoch sehr gut gefällt, ist die Verabschiedung beim Ausschalten: „Keep Vaping“.


Die Menüführung kann jetzt für einige, die die guten alten Provari-Zeiten nicht mitgemacht haben, ein wenig merkwürdig vorkommen. Sie ist jedoch sehr einfach und strukturiert, wodurch man sich in Windeseile zurechtfindet. In dem der Box beiliegenden Beschreibung findet ihr eine Grafik, die die Menüstruktur darstellt. Auf diese bezieht sich der weitere Text.


In das Menü gelangt man durch einen 3-fach Klick der Feuertaste. So gelangt man in das Modus-Menü der Box, beginnend mit dem TC-Modus. Jede Auswahl wird mit einem Klick auf die Feuertaste bestätigt. Mit den Tasten + und – kann man sich innerhalb der Menüpunkte bewegen bzw. die gewünschten Werte einstellen. Der jeweilige Menüpunkt wird mit „Exit“ und Feuertaste beendet.


Schauen wir uns einmal die einzelnen Menüpunkte an.


TC-Mode:

Das ist der erste Menüpunkt, in dem man sich nach dem erwähnten 3-fach Klick befindet. Mit dem Betätigen der Feuertaste kann man nun die TC an den gegebenen Draht anpassen, indem man mit der + oder – Taste die Auswahl vornimmt und mit der Feuertaste bestätigt. Die voreingestellten Drahtsorten sind:


  • SS316L (Edelstahl V4a)
  • Ti 1 (Titan, Grade 1)
  • Ni 200 (Nickel 200)



Außerdem befindet sich in dem Menüpunkt auch noch die Einstellungsprofile für die TCR (Temperatur Coeffizient of Resistance, was eine Anpassung der Temperaturregelung an den Temperatur-Koeffizienten eines Drahtes = Anstieg des Widerstandes mit der Temperatur ermöglicht), der im Menü als CUSTOM TCR aufscheint.


Aber schauen wir zuerst auf die Einstellungen für die Standarddrähte an. Durch einen Klick auf die Drahtsorte gelangt man zur Auswahl der Temperatureinheit (UNIT C für Celsius oder UNIT F für Fahrenheit). Wechseln kann man mit den Einstelltasten (+/-). Durch einen Klick auf die Feuertaste bestätigt man die Temperatureinheit und gelangt zur Einstellung der gewünschten Temperatur. Auswahl ebenfalls wieder mit +/-. Das wäre es eigentlich schon gewesen. Nach einem weiteren Klick auf die Feuertaste erscheint EXIT auf dem Display. Nach Bestätigung mit der Feuertaste verlässt man das Menü und kann Dampfen.


CUSTOM TCR:


Ein wenig komplizierter wird es, wenn man den Temperaturkoeffizienten des verwendeten Drahtes (vorausgesetzt man kennt ihn) einstellen will. Durch Betätigen der Feuertaste kommt man zur Profilauswahl. Insgesamt stehen 5 permanent speicherbare Profile (Profile 1 – 5). Hat man das Profil mit den Auswahltasten (+/-) ausgewählt, gelangt man mit der Feuertaste in die Einstellungen. Insgesamt müssen 3 Werte eingestellt (ändern der Werte mit +/- und bestätigen mit der Feuertaste) werden:


  • 200 F (rund 94°C)
  • 400 F (rund 204°C)
  • 600 F (rund 315°C)


Bei jeden der Temperaturen steht ein F= und ein Wert dabei. Diesen Wert gilt es nun für den jeweiligen Draht anzupassen, sodass bei der Eingabe für alle 3 Temperaturbereiche eine Art Temperaturkurve entsteht, wie wir es aus der EScribe-Software für den DNA200/75 kennen. Stellt sich jetzt die Frage, woher nehme ich diese Daten? Da schweigt sich leider die Anleitung aus. Eine Lösung dazu findet man auf Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.. Aber auch dort sind Einstellungen vorzunehmen. Hierzu eine kurze Anleitung am Beispiel eines NiFe48-Drahtes:


Auf der Webseite müsst ihr auf den „Wire Wizzard“ (letzter Menüpunkt) gehen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

Im „Wirebuilder“ über das DropDown-Feld Nifetethal 52 (NiFe48 bei Zivipf) suchen und anklicken. Danach im „Temperatur control“ Feld auf „TFR“ klicken.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Nun die Temperaturpunkte mit den benötigten Werten eintragen, wobei 20°C als Default enthalten sein soll. Das wären dann 20°C, 94°C (200 F), 204°C (400 F) und 315°C (600 F) eintragen und auf „Use“ clicken.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Anschließend auf „Table“ gehen und die darin enthaltenen Werte ablesen. Die für die TCR-Einstellung der Balrog relevanten Werte wären dann:


200°F F=1,31 (gerundet)

400°F F=1,75 (gerundet)

600°F F=2.18 (gerundet)


Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Wenn ihr dann im Boxenmenü alles eingetragen habt, mit „EXIT“ aussteigen und der Verdampfer mit NiFe48 Draht kann gedampft werden.


Das hat jetzt alles ein wenig kompliziert geklungen – ist es auch! Aber mit diesem Wissen und ein paar Klicks könnt ihr so ziemlich jeden Draht, der eine TC-Eignung hat, verwenden.


POWER MODE:

Dies ist ein weiterer Punkt im Menü. Einfach mit +/- auswählen und mit EXIT bestätigen. Das war es eigentlich für die Benutzung für den Watt Modus. Für die Leistungseinstellung braucht man das Menü ja nicht.


SYSTEM:

Das ist der letzte Punkt im Menü der Balrog-Box. Nach dem obligatorischen Klicken gelangt man zuerst zur


SCREEN:

Folgende Einstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Right/Left: Drehen der Anzeige um 180° - Einstellen mit +/-
  • Normal/Stealth: Ausschalten der Anzeige. Bleibt so lange, bis wieder 3x auf die Feuertaste geklickt wird.




COUNT:

Hier könnt ihr euch über die Anzahl der geleisteten Züge informieren. Mit CLR-COUNT kann der Zähler zurückgesetzt werden.


SENSITIVITY:

Hier kann die Sensibilität der Temperatursteuerung eingestellt werden. Es stehen insgesamt 20 Stufen zur Verfügung. Dabei bedeutet Stufe 1 die empfindlichste Einstellung (da geht der Mod sofort in die Temperaturbegrenzung) und 20 die unempfindlichste (da ist die TC kaum noch vorhanden). Default ist 8 eingestellt, was sich bisher als genau richtig erwiesen hat – zumindest für mein Dampfverhalten. Dieser Punkt lässt noch viel Spielraum für persönliche Befindlichkeiten beim Dampf. Ich kann da jetzt keine allgemein Gültigen Regeln aufstellen. Das muss man schon selbst erkunden, was einem passt und was nicht.


TEMP COMP:

Der letzte Menüpunkt finde ich hochinteressant und habe bisher noch keinen Zugang zur Temperaturkompensation in dieser Art und Weise gesehen. Was macht diese aber?: Nichts anders, als das Regelverhalten der Außentemperatur anzupassen, wenn diese unter der Raumtemperatur liegt. Das heißt, wenn ich die Box im Winter bei -10 Grad verwende, kann ich diesen Unterschied zur Normaltemperatur eingeben und die TC wird das verarbeiten. Es macht sicherlich einen Unterschied, ob die Wicklung im Verdampfer mit -10 Grad oder +20 Grad mit Luft versorgt wird. Dies bezweckt UD mit der Temperaturkompensation. Die Einstellung erfolgt von 1 bis 99. Laut UD sollten folgende Einstellungen verwendet werden.


20° - 1

10° - 25

0° - 70

-10° - 70

-20° - 99


Anzeige von Warnmeldungen:

Vorab noch kurz etwas zur Anzeige: Das Display behält nach dem Betätigen einer Taste 5 Sekunden seine volle Helligkeit. Führt man dann keine weiteren Tätigkeiten durch, dunkelt das Display für 15 Sekunden ab, bevor es dann gänzlich abschaltet. Auch aus dem Ruhezustand heraus, feuert die Balrog ohne wahrnehmbare Verzögerung.


Folgende Meldungen können bei der Bedienung der Box auftreten:

  • OVER TIME: Wird angezeigt, wenn man in die Zugbegrenzung von 10 Sekunden kommt.
  • LOW BATTERY: Die Akkuspannung ist unter 3,3 V gefallen. Der Akku muss aufgeladen werden. Ein Feuern ist nicht mehr möglich. Ob nun in der Box über den USB-Port oder über ein externes Ladegerät ist Geschmackssache.
  • TOO HOT: Die Temperatur innerhalb des Gehäuses/Elektronik ist zu hoch. Eine Weiterverwendung der Box ist erst nach Abkühlung möglich.
  • SHORTED: Im Verdampfer bzw. zwischen Verdampfer und 510er Anschluss der Box ist es zu einem Kurzschluss gekommen. Da sollte man vor allem kontrollieren, ob nicht eine Wicklung die Verdampferkammer berührt.
  • POWER TO WEAK: Der Akku fällt bei Belastung unter einen Grenzwert von 3,3 Volt ab. Die Box feuert zwar noch (passt aber die Leistung den neuen Gegebenheiten an), eine Aufladung des Akkus ist dringend notwendig.
  • NO LIQUID: Die Watte der Wicklung ist trocken. Die Balrog verhindert ein Verbrennen (Kokeln) der Watte - natürlich nur im TC-Modus - bravourös, was die Tests ergeben haben. Also ist es dringend an der Zeit, wieder Liquid an die Watte zu bringen.
  • LOCKED: Sämtliche Tasten wurden zuvor mit dem gleichzeitigen Betätigen der Feuer- und Minustaste gesperrt. Diese Funktion ist ideal für den Transport und verhindert zuverlässig ein versehentliches Dauerfeuer. Entsperrt wird das Ganze wieder auf demselben Weg.


Sollte entweder der Widerstand im TC-Modus zu hoch sein, der Draht nicht für den TC-Modus geeignet sein oder es zu sprunghaften Widerstandsänderungen auf Grund einer fehlerhaften Verbindung zwischen Box und Verdampfer kommen, schaltet die Box in einen niedrigen Power-Modus um. Eine Kontrolle der Verbindung zwischen Verdampfer und Box, dem Sitz der Wicklungen oder eine Drahtkontrolle ist von Nöten.


Funktionen außerhalb des Systemmenüs (Kurzwahl):

Ein- bzw. Ausschalten der Box:
5 x Klick auf den Feuerknopf innerhalb von 2 Sekunden.

Einstellung der Leistung (Watt):
Sowohl im Watt-Modus als auch im TC Modus wird die gewünschte Leistung mit der + bzw. – Taste durchgeführt.

Einmessen des Widerstandes:
Grundsätzlich misst die Box bei einem neu aufgeschraubten Verdampfer den Widerstand selbst ein, was an sich tadellos funktioniert. UD empfielt jedoch beim Verdampferwechsel den Widerstand neu zu kalibrieren, in dem man gleichzeitig die + und – Taste drückt.

Sperren bzw. Entsperren der Box:
Dies wird, wie schon erwähnt, mit dem gleichzeitigen Betätigen der Feuertaste und der – Taste bewerkstelligt.


Änderung der Temperatur und des TC-Drahtes:

Um nicht immer in das Menü zu wechseln, kann man sowohl die Temperatur als auch das Drahtmaterial im TC-Modus mit ein paar Tastenklicks ändern.


Dazu einfach die Feuertaste und die + Taste für ca. 3 Sekunden gleichzeitig drücken. Alsbald erscheint die derzeit eingestellte Temperatur, welche man anschließend mit + oder – ändern kann. Ein Klick auf die Feuertaste bestätigt den Wert. Darauf folgend wird das Drahtmaterial angezeigt. Mit + und – kann man sich nun durch die verschiedenen TC-Materialien (SS für Edelstahl, NI für Nickel, TI für Titan und P1 bis P5 für die TCR-Einstellungen) arbeiten. Hat man die richtige Einstellung gefunden, diese mit einen Klick auf die Feuertaste bestätigen. Anschließend ist die Box wieder zum Dampfen bereit.


Um einen (Größen-)Vergleich zu anderen Boxen machen zu können, hier mal ein Gruppenbild:

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.

1 Eleaf Pico

2 Wismec Presa 75W

3 UD Belrog 7.0

4 Vape Forward Vapor Flask Lite

5 Lost Vape Therion


Und zuletzt noch Bilder mit einigen Verdampfern. Dazu muss ich sagen, dass ich nur Verdampfer mit 22mm und 23mm verwendet habe, die breitere einfach nicht passen und hässliche Übergänge ergeben:


Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.


Fazit:

UD hat mit der Balrog-Box wirklich hervorragende Arbeit geleistet und hebt sich deutlich von den derzeit so am Markt befindlichen Einheitsboxen ab. Bemerkenswert ist die genaue Regelung. Haben beispielsweise Joyetech-Chips (Wismec, Eleaf) ihre lieben Probleme mit der Temperaturkontrolle von Dual-Edelstahl-Claptons (wenn die nicht zu 100% ident sind, schalten diese Chip sofort in den Power-Modus), so regelt die Balrog diese genauso unproblematisch, wie dies ein DNA-Chip tut (ob mit identer Genauigkeit, sei dahingestellt). Das Design, die Miniaturabmessungen, die gute Regelung und nicht zuletzt der attraktive Preis machen die Box wirklich zu einem Highlight auf dem Markt, obwohl man jetzt im Netz nicht so viel von ihr hört. Das soll aber nichts Schlechtes bedeuten, denn wenn man nicht den Mainstream folgt und keine Joyetech oder DNA-Box verwendet, wird man eh schon als Exot bezeichnet.


Wer die Verwendung von 26650er Akkus bevorzugt, braucht auf eine Balrog nicht verzichten. UD bietet neuerdings auch eine Version für diese Art der Akkus an: Die Balrog EX. Diese unterscheidet sich von der Bedienung und Ausstattung unmerklich von der hier vorgestellten Box, außer dass sie sowohl mit einem 26650er als auch mit einem 18650er Akku betrieben werden und zusätzlich anstatt 70 Watt, 75 Watt leisten kann.


Abschließend kann man gutem Gewissens eine absolute Kaufempfehlung für die Balrog 7.0 von UD abgeben.