AEGIS von Geek Vape

  • Was hat man mit dieser Box nicht schon alles gemacht: Mit dem Auto überrollt, untergetaucht und aus dem 3. Stock geworfen. Ganz schöne creazy, aber wer von seinem Produkt behauptet, dass es stoßfest nach dem Militärstandard 810G-516.6 als auch wasser- und staubdicht nach IP67 ist, muss solche Tests über sich ergehen lassen. Eines vorweg: die AEGIS-Box hat diese Torturen (mit kleineren Blessuren) tadellos weggesteckt und überstanden. Wirklich erstaunlich!


    Da es in den Medien bereits zahlreiche, dokumentierte Versuche in diese Testrichtung gegeben hat, verkneife ich es mir, diese Tests zu wiederholen, da mir die Box dazu wirklich zu schade ist. Lediglich den Test der Wasserdichtheit habe ich nachvollzogen und der Akkuträger hat alles tadellos überstanden.


    Mal abgesehen von deren Robustheit, kann die AEGIS mit einigen weiteren inneren Werten glänzen:


    Maße 37,8 mm * 46,8 mm * 88 mm
    Materialien Aluminium/Zink Legierung, Silikon, Kunstleder
    Gewichte Box ohne Akku: 202 g

    Box mit 18650 + Adapter: 258 g

    Box mit 26650: 294 g
    Anschluss 510er gefedert, Edelstahl, Pluspol goldbeschichtet
    Ausgangsspannung 0,75 – 9 Volt
    Leistung 1 – 100 Watt
    Temperaturbereich 100 - 315°C

    200 – 600°F
    Widerstandsbereich Leistung (W): 0,05 – 3 Ohm

    TC Ni200: 0,05 – 0,8 Ohm

    TC Ti(tan): 0,05 – 1,1 Ohm

    SS316: 0,05 – 1,65 Ohm

    Bypass: 0,05 – 3 Ohm
    Sicherheit/Schutz Tiefentladungsschutz (3,3 V), Zugbegrenzung (10 Sec.) Überhitzungsschutz Platine (75 °C), Wasser- und Staubdichtheit nach IP67, Stoßfestigkeit gem. Militärstandard 810G-516.6
    Akku Lieferumfang: 18650 (mit beiliegendem Adapter)

    26650

    Zus. Adapter: 20700

    (nicht enth.) 21700
    Update möglich Ja


    Entworfen wurde der AEGIS von Justin (Geek Vape) zusammen mit dem Chefdesigner von Heatvape. Letzterer zeichnet ja bereits für den stoßfesten und Outdoor geeigneten „Invader“ (siehe dazu das Review auf dieser Homepage).


    Lieferumfang:

    Angekommen ist bei mir der Box Mod wie folgt:



    AEGIS Mod
    USB-Kabel
    Ersatzdichtungen
    Ersatzschrauben


    Laut Vorstellung auf der Homepage des Herstellers sollte ein Batteriedeckel beigelegt sein, mit dem man den AEGIS auch mit 20700/21700er Akkus betreiben kann. Leider ist das aber scheinbar nicht so. Dieser „Battery Cap“ wird separat ($6.90) verkauft. Ob sich da in Zukunft bei den nächsten Lieferungen noch etwas ändert, kann ich nicht sagen, ein wenig ärgerlich ist das aber schon.


    Aber gut, das ist jetzt Jammern auf höchstem Niveau. Betrachten wir uns jetzt einmal das Gehäuse, beginnend mit der Oberseite.


    Der 510er Anschluss ist aus Edelstahl gefertigt und wird von 3 Torxschrauben (T5) am Gehäuse befestigt. Der Pluspol ist goldbeschichtet ausgeführt, zwecks Staub- und Wasserdichtheit mit einer Silikonhülse abgedichtet und gefedert. Die Federung ist recht stramm, lässt daher auch auf eine gute Verbindung zum Verdampfer schließen. Das Gewinde ist ausreichend tief, sodass auch Atomizer mit einem etwas längeren Gewinde ohne Probleme montiert werden können. Platzprobleme für Verdampfer aller Art, wird man nicht bekommen. Bis etwa 35 mm Durchmesser passt so ziemlich alles überstandsfrei drauf, was Rang und Namen hat.






    Kommen wir nun auf eine Besonderheit des AEGIS. Um die Norm IP67 erfüllen zu können, kann natürlich ein Micro-USB-Port auch nicht so ohne Weiteres frei herumliegen. Aus diesem Zweck hat ihn Geek Vape unter einem, durch zwei Torxschrauben (T5) gesicherten Deckel platziert. Dieser besteht aus einer Metalllegierung und hebt sich leicht vom Gehäuse, schließt aber bündig mit dem ebenfalls leicht erhobenen 510er Anschluss ab. Es befinden sich auch Ventilationsöffnungen darin, sodass eventuell eingedrungenes Wasser abfließen kann.





    Außerdem wird er zusätzlich von einer Silikondichtung gegen Schmutz und Wasser geschützt. Diese Dichtung als auch zwei Schrauben sind als Ersatz im Lieferumfang enthalten.



    Über den Micro-USB-Port wird lediglich ein Update der Box ermöglicht. Ein Laden an dieser Buchse ist nicht möglich. Das heißt aber wiederum, dass man um ein externes Ladegerät nicht herumkommen wird.


    Ein Großer Teil der AEGIS ist mit einem Silikonschutz überzogen. Dieser reicht von der Oberseite über die Seitenteile bis einschließlich des Bodens und bietet einen hervorragenden Schutz gegen Schläge aller Art.





    Die Rundung an der Vorderseite ist aus einem farbigen Kunstleder gefertigt, welches in der Mitte mit einer Step-Naht versehen ist. Umschlossen wird diese Ledereinlage von einem Metallrahmen, welcher in die Seitenteile hineinragt und dort auch mit insgesamt 4 Impusschrauben befestigt ist. Dieser Rahmen ist zum Lederteil hin abgeflacht und geht im Bereich der Seitenteile der Box überstandslos in die Silikonhülle über. Dort ist auch auf einer Seite der Schriftzug „AEGIS“ und auf der anderen Seite das Firmenlogo eingraviert. Damit wird ein recht angenehmes Umschließen der Box mit der Hand gewährleistet. Die Box liegt damit sehr gut in der Hand.





    Die Rückseite beinhaltet den Feuerknopf und die beiden Einstelltasten. Das Display liegt hinter einer Kunststoffabdeckung, die sich über die gesamte Seite zieht. Leider scheint diese Abdeckung nicht ganz so kratzfest zu sein, also kein Vergleich zu ähnlichen „Gläsern“ eines Mobiltelefons. Aber auch wenn kleinere Kratzer vorhanden sind, ist das Display problemlos abzulesen.









    Der rechteckige Feuerknopf ist aus Metall gefertigt und mit seinen 12 mm * 25 mm nicht gerade klein. Er besitzt im unteren Drittel eine Erhebung, wodurch sich eine ergonomische Form ergibt. Die Betätigung ist recht stramm und wird durch einen deutlich wahrnehmbaren Klick bestätigt. Der Feuerknopf ist sicherlich ein kleines Highlight der Box, die damit einfach toll zu handhaben ist und sehr gut in der Hand liegt. Wie alle Teile am AEGIS ist auch der Feuertaster wasser- und staubdicht ausgeführt, was intern durch ein Silikonkissen bewerkstelligt wird.







    Die horizontal angeordneten Einstelltasten bestehen aus Kunststoff und haben „+“ und „-“ eingelassen. Sie sind ausreichend groß und bieten einen ordentlichen Widerstand. Der Betätigungs-Klick ist deutlich ausgeprägt.



    Widmen wir uns nun dem Display, welches durch eine Kunststoffblende geschützt ist. Die Diagonale beträgt 2,5 cm, was wirklich ordentlich groß ist und alle Informationen leicht ablesbar macht. Für einen Outdoor Mod ist mir trotz des Schwarz/Weißen Anzeigelayouts die Ablesbarkeit bei Sonnenschein ein wenig zu schwach. Mehr Helligkeit wäre da angebracht gewesen, aber man findet sich trotzdem auch draußen rasch zurecht.


    In den verschiedenen Modi (Power, TC, VCR und Bypass) werden auch unterschiedliche Informationen, die nicht veränderbar sind, angezeigt:


    Power:

    1. Modus
    2. Leistung
    3. Akkuladezustand / Einheit W
    4. Coil (aktueller Widerstand)
    5. Amp („live“ Stromanzeige)
    6. Volt (aktuelle Spannung)
    7. Puff (Zuganzeige)


    TC (TC-Ni, TC-SS, TC-Ti, TC-TCR)

    1. Modus
    2. Temperatur
    3. Akkuladezustand / Einheit °C (°F)
    4. Coil (Widerstand)
    5. Wat (eingestellte Feuerleistung)
    6. TCR (Temperaturkoeffizient des Drahtes)
    7. Puff (Zuganzeige)


    VPC (Variable Powerkurve – eine Art Preheating)

    Man hat hier die Möglichkeit, die Leistung der ersten 5 Feuersekunden einzustellen. Damit wird ein recht feinfühliges Preheating ermöglicht. Man kann insgesamt 5 Punkte (jeweils eine Sekunde des Feuerns) mit einer Leistung hinterlegen.

    1. Modus
    2. Kurvenanzeige
    3. Akkuladezustand / Einheit W
    4. P1 bis P5 (Leistung bei den jeweiligen Kurvenpunkten)

    Leider wird im diesem Modus permanent die Kurve bzw. der erreichte Punkt angezeigt und nicht etwa Infos wie Leistung, Widerstand, Strom, wie in den vorherigen Modi. Leider ist die Powerkurve nur für den VW-Modus möglich. So etwas wie eine Temperaturkurve ist nicht möglich.



    Bypass (Simulation eines ungeregelten Akkuträgers)

    In diesem Modus wird sozusagen ein ungeregelter Akkuträger simuliert. Das heißt, dass die aktuelle Akkuspannung an der Wicklung anliegt. Der Vorteil gegenüber einem ungeregelten Mod ist, dass trotzdem die Sicherheitseinrichtungen zum Tragen kommen.

    1. Modus
    2. aktuelle Spannungsanzeige
    3. Akkuladezustend / Einheit V
    4. Coil (aktueller Widerstand)
    5. Wat (Leistung auf Grund von Widerstand und aktueller Akkuspannung)
    6. Amp (aktueller Strom)
    7. Puff (Zugzähler)

    Widmen wir uns zum Schluss der Gehäusebetrachtung mit dem Boden des AEGIS. Auch hier schützt die Silikonhülle Teile des Gehäuses. Den größten Teil jedoch macht der schraubbare Batteriedeckel aus. Neben dem CE-Zeichen und der Seriennummer (oder was auch immer das Zahlenwerk da bedeutet), sind dort in einer Vertiefung auch zwei Ausgasungslöcher angebracht. Diese Vertiefung dient auch dazu, mit einer Münze den Akkudeckel aufzudrehen. Einfacher geht das aber mit dem herausklappbaren Bügel, den ich als sehr hilfreich und servicefreundlich empfunden habe.





    Ihr werdet sehen, dass der Bügel dort seine Berechtigung hat, denn das Aufdrehen des Akkudeckels ist wegen der am Gewinde angebrachten Dichtung (O-Ring – auch als Ersatzteil mitgeliefert (2x)) ziemlich schwergängig. Anders wird es aber auf Grund der Staub- und Wasserdichtheit nicht möglich sein. Das Gewinde ist ansonsten sehr sauber gearbeitet und (ohne die Dichtung) leichtgängig.








    Am Ende des Akkuschachtes befindet sich der hart gefederte Akku-Pluspol, der rundherum mit einer weißen Folie mit „+“ gekennzeichnet ist und damit die Polrichtung des Akkus angibt.









    Für die Verwendung eines 18650er Akkus, liegt dem AEGIS eine Silikon-Reduzierhülse bei. Damit ist ein wackelfreies Benutzen dieses Akkutyps möglich.


    An dieser Stelle möchte ich gerne noch mal auf die Akkusicherheit eingehen. 100 Watt für eine Zelle (egal ob 26650, 21700, 20700 oder 18650) sind schon eine enorme Belastung und die Ströme, die da gezogen werden, sind nicht von Ohne. Also verwendet wirklich nur das beste Akkumaterial, wenn ihr die Grenzen der AEGIS ausnutzen wollt. Bei den 18650ern wird man in diesem Falle wohl über eine Sony Konion VTC 5(a) nicht herumkommen.


    Da ich ja im Eingang ziemlich mit Normbegriffen herumgeworfen habe, möchte ich jene, die AEGIS betreffend, kurz erklären:






    IP67:

    Der IP-Code setzt sich aus zwei Kennziffern zusammen, wobei die erste Ziffer den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung angibt und die zweite Ziffer den Schutz gegen Wasser nennt. Im Falle der AEGIS wären dies:


    6 – staubdicht, also vollständiger Schutz gegen Staub und Berührung

    7 – Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.


    Wie man ersehen kann, ist die AEGIS für die Wüste absolut geeignet, Tauchen gehen, sollte man aber nicht. Meinen Versuch, sie in einem Kübel hineinzutauchen und dann auch zu feuern, hat jedoch tadellos funktioniert. In keinen der Öffnungen der Box drang Wasser ein.


    Militärstandard 810G-516.6:

    Der MIL-STD-810 ist eine amerikanische Militärnorm, die Umwelt-Testbedingungen spezifiziert. Dabei gibt es verschiedene Testszenarien. Eine davon ist die 516.6, die den mechanischen Schock testet. Die meist genutzte Methode ist da der Fall aus einer bestimmten Höhe auf einen festen Untergrund, die vom Gewicht des Gegenstandes abhängig gemacht wird. Wie exakt so ein Testablauf und die Messdaten sind, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber die im Internet kursierenden Tests sprechen da für sich. Die AEGIS hält schon einiges aus. Jedenfalls wird nach dem normierten Falltest eine Sichtkontrolle auf Beschädigungen als auch auf die Funktion des Gerätes überprüft. Fällt das positiv aus, wird das Zertifikat erstellt.


    Bedienung der AEGIS

    Das Bedienungskonzept der AEGIS ist sehr einfach und durchdacht.

    Ein-/Ausschalten 5 x Klick des Feuerknopfes innerhalb von ca. 3 Sekunden
    Menü-/Modusauswahl 3 x Klick des Feuerknopfes innerhalb von ca. 2 Sekunden

    Mit „+“ oder „-“ zwischen den einzelnen Modi wählen

    Die Feuertaste ca. 1 Sekunden gedrückt halten, um den Modus zu wählen oder 5 Sekunden warten.

    Optionen innerhalb

    der Modi auswählen
    Mit 3 Feuerklicks in die Modusauswahl wechseln und mit den Einstelltasten, wie zuvor beschrieben, zum gewünschten Modus wechseln. Mit einem kurzen Klick auf die Feuertaste könnt ihr nun durch die einzelnen Auswahlmöglichkeiten klicken. Abgeschlossen wird alles wieder mit einem längerem Klick auf die Feuertaste oder nach einer Wartezeit von 5 Sekunden.
    TCR einrichten Wie zuvor beschrieben, in den TCR-Modus wechseln und mit einem kurzen Klick zum Punkt TCR wechseln. Mit „+“ oder „-“ den gewünschten TCR-Wert des Drahtes eingeben und mit einem ca. 1-sekündigen Feuerklick bestätigen oder 5 Sekunden warten.
    VPC einrichten Selbes Spiel wie zuvor. Mit einem kurzen Klick zum jeweiligen Punkt, den ihr einstellen wollt hinscrollen und mit „+“ oder „-“ den jeweiligen Wert verändern.
    Widerstand sperren Nach altbewährtem Spiel im Modus den Cursor durch Klicks auf den Wert COIL stellen und mit der „-“ sperren. Entsperren auf die selbe Weise.
    Anzeigensperre Durch gleichzeitiges betätigen der „+“ und „-“ Taste wird die Anzeige gesperrt. Die Feuerfunktion bleibt jedoch erhalten, was ein riesiger Vorteil gegenüber einigen Konkurrenzprodukten ist.
    Anzeigenhelligkeit Durch gleichzeitiges Drücken der Feuertaste und „+“ oder „-“ könnt ihr die Displayhelligkeit verstellen.

    Einen Stealth-Modus als auch die Drehung des Displays um 180° habe ich nicht gefunden. Dessen Fehlen kann man aber mehr als gut verschmerzen.

    Schauen wir uns einmal den Vorgang eines Geräteupdates an, der sich bei der AEGIS jetzt ein wenig von anderen Herstellern unterscheidet.

    So gelangt ihr zur Firmware-Download-Seite von Geek Vape: https://www.geekvape.com/download/


    Scrollt zum Abschnitt „Geek Vape Firmware Update Section“. Dort findet ihr in der Liste unterhalb einer kurzen (leider englischen) Update-Berschreibung das gewünschte File. In diesem Falle wäre es die V1.23a. Mit einem Klick auf „DOWNLOAD“ wird das komprimierte File in euer Downloadverzeichnis geladen.










    Leider ist das File in .7z komprimiert. Dazu benötigt ihr das kostenlose Programm von 7z, welches ihr hier downloaden könnt:

    http://www.7-zip.de/download.html

    Da das Update von Geek Vape derzeit sowieso nur auf dem Windows-Betriebssystem läuft, sind für euch die markierten Versionen von 7zip interessant, je nachdem, ob ihr ein 32- oder 64bit Windows habt (32bit-Version funktioniert auch bei einem 64bit Windows, wenn ich euch unsicher seid).







    Nach dem Download, startet ihr das 7z-Installationsprogramm. Das war es.

    So, jetzt aber wieder zurück zum Update der Box.

    1. Akku sicherheitshalber entfernen
    2. Die beiden Torx-Schrauben des USB-Deckels mit einem T5-Torx entfernen und den Deckel abheben.
    3. Die Silikondichtung, die sich im Micro-USB-Port befindet, herausziehen.
    4. Die Feuertaste gedrückt halten
    5. Das Gerät mit einem passenden USB-Kabel mit dem PC verbinden.

    Jetzt startet ihr das mittlerweile entpackte Programm (das aktuelle File lautet: GB28-20171018-A089-V1.23.exe). Es erscheint folgende Box auf dem Bildschirm:




    Nun einfach auf den „Start“ Button klicken und warten, bis (hoffentlich) folgendes erscheint:



    Ein wenig spartanisch ist das Update-Programm von Geek Vape schon und hat noch viel Luft nach oben, aber grundsätzlich erledigt es seine Arbeit.

    So, damit ist eure AEGIS wieder auf dem neuesten Stand und einsatzbereit.


    Zuletzt noch die Warnhinweise, die die Box melden kann:

    NO COIL DEDECTED Es wurde kein Verdampfer erkannt bzw. die Coil hat eine Unterbrechung oder ist nicht richtig angezogen.
    PROTECTION ATOMIZER SHORT

    Ein Kurzschluss im Verdampfer wurde festgestellt.

    ATOMIZER RESISTANCE HIGH Der Widerstand des Verdampfers ist höher als im jeweiligen Modus erlaubt. Eine Tabelle dazu findet ihr gleich am Anfang des Artikels im Datenblatt.
    10s CUT OFF PROTECTION Du hast länger als 10 Sekunden gefeuert. Die Box schaltet ab und zeigt „OVER 10S“ an.
    BATTERY LOW PROTECTION Kommt diese Meldung, werde ihr nicht mehr lange dampfen können. Der Akku gehört unverzüglich an ein Ladegerät.
    BATTERY WEAK Die Batterie bricht unter Last zusammen. Das kann jetzt auf Grund des niederen Ladezustandes sein, oder ihr habt einen
    Akku im Gerät, der die angeforderte Leistung nicht meistern kann. Unbedingt auf die Akkusicherheit achten.
    UNLOCK PRESS + & - Ihr habt eure Anzeige gesperrt und wolltet was ändern. Einfach + und – gleichzeitig drücken und die Anzeige entsperren.
    DEVICE OVERHEAT PROTECTION Steigt die Temperatur im Inneren der AEGIS am Bord auf über 75° C, schaltet das Gerät ab und muss vor dem weiteren Gebrauch abkühlen.
    NO LIQUID Die TC hat festgestellt, dass der Verdampfer „trocken“ ist. Liquid nachfüllen!
    NEW + : x,xxΩ SAME -: Erscheint in der Anzeige NEW oder OLD, könnt ihr mit der + Taste den neuen Wert übernehmen, oder mit der – Taste den alten Widerstandswert beibehalten.


    Hier noch ein paar Bilder der AEGIS mit unterschiedlichen Verdampfern:




    … und hier im Vergleich zu anderen Boxen:



    Von links nach rechts:
    Triade – Lost Vape (3 Zellen 18650)
    VT75C – Hcigar (1 Zelle 26650)
    AEGIS – Geek Vape (1 Zelle 26650)
    Pico Dual – Eleaf (2 Zellen 18650)


    Fazit

    So, das war es jetzt von der AEGIS von Geek Vape. Alles in allem ist da Geek Vape ein hervorragender, outdoortauglicher und nahezu unverwüstlicher Akkuträger gelungen und wird sicherlich eine große Fangemeinde lukrieren. Was wirklich hervorragend ist, ist seine hochwertige Verarbeitung, sein „Rundumschutz“ gegen die Alltäglichkeiten und auch die Möglichkeit der Verwendung unterschiedlicher Akkuformen. Sowohl von der Machart, vom Styling als auch vom Handling her, sucht man derzeit Gleichwertiges vergebens. Die volle Leistungsabgabe von 100 Watt und das in einem Widerstandsbereich von 0,05 bis ca. 1 Ohm (bei schwächerwerdendem Akku immerhin noch ca. 80 Watt) ist bemerkenswert. Die TC funktioniert auch einwandfrei, obwohl Messungen ergeben haben, dass sie TC-Kurve beim Edelstahldraht ein wenig wellig ist. Dies könnte sich aber bei zukünftigen Updates noch verfeiner. Trotzdem produziert die TC mit Edelstahl ein angenehmes Dampfgefühl, also deswegen nicht beirren lassen.

    Zum Einstecken in die Hosentasche ist der AEGIS-Mod jedoch ein wenig klobig ausgefallen und mit knapp 300 Gramm auch ganz schön schwer. Aber für Ausflüge in die „Wildnis“ oder am Bau zahlt sich die Anschaffung auf Grund der Robustheit aus.

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